Wie viel darf man als Hartz 4-Empfänger dazuverdienen (2015)?

 

Als Hartz 4-Empfänger ist es wichtig zu wissen, wie viel man dazuverdienen kann. Denn nichts wäre schlimmer, als für einen Zuverdienst zu schuften, der dann aufgrund des Übersteigens der Zuverdienstgrenze angerechnet werden würde und Sie letzten Endes dann nur wenig von diesem Zuverdienst einbehalten könnten. 

 

 

Zuverdienstgrenze für Hartz 4 und Arbeitslosengeld II dieselbe?

Ja, es ist dieselbe Zuverdienstgrenze, weil Hartz 4 und Arbeitslosengeld II genau dasselbe ist. Wenn Sie unter Google nach Infos zu Hartz 4 suchen, dann ist das manchmal etwas verwirrend, weil eben beide Begriffe (Hartz 4 und Arbeitslosengeld II) auftauchen. Aber es ist wie gesagt völlig dasselbe.

 

Freibetrag bei Hartz 4: Wie hoch ist er?

Für 2015 beträgt der monatliche Grundfreibetrag 100 €. D .h. Sie können monatlich 100 € dazuverdienen, ohne das Ihnen auch nur ein einziger Euro davon weggenommen wird. Dabei ist es völlig egal, wo Sie das Geld erwirtschaftet haben. Wenn Sie also genau 100 € im Monat dazuverdienen, dann betragen Ihre monatlichen Gesamteinnahmen „Hartz 4-Betrag plus die 100 €“. Das Zusatzeinkommen müssen Sie allerdings beim Amt melden, egal ob Sie die 100 € überschreiten oder nicht. Das Melden beim Amt ist allerdings eine ganz einfache Seite, da Sie dazu nur wenig ausfüllen müssen.

 

Wo kann ich 100 € monatlich schnell dazuverdienen, um den Freibetrag auszunutzen?

Ein geschicktes Werkzeug, um jeden Monat ungefähr 100 € dazu zu verdienen und damit den Freibetrag auszunutzen sind Online-Umfragen. Füllen Sie einfach nur so viele Online-Umfragen aus, bis Ihre monatlichen Einnahmen bei genau 100 € liegen oder etwas mehr als 100 € betragen. Mit diesem Trick können Sie jeden Monat 100 € auf einfache Weise dazuverdienen und damit den monatlichen Freibetrag regelmäßig ausschöpfen. Wo genau man Online-Umfragen ausfüllen kann und welche Umfragefirmen geeignet sind, haben wir in einem Extraartikel zusammengestellt. Weitere Infos

 

Den Freibetrag von 100 € übersteigen: Ist das schlimm?

Keine Sorge! Ihr Freibetrag von 100 Euro bleibt in jedem Fall erhalten, auch wenn Sie monatlich mehr als 100 Euro dazuverdient haben. Diese anrechnungsfreien 100 Euro bleiben Ihnen also in jedem Fall erhalten. Nur der darüber hinausgehende Überschussbetrag wird angerechnet (siehe Beispiel weiter unten).

 

Mehr als 100 Euro monatlich dazuverdienen: Lohnt es sich?

Ganz klar nein! Denn bei jedem einzelnen Euro, der den Grundfreibetrag von 100 Euro übersteigt, sind nur lächerliche 20 % anrechnungsfrei. Bei einem über 100 Euro hinausgehenden Zuverdienstbetrag dürfen Sie also nur 20 % einbehalten, was also wirklich sehr wenig ist. Deswegen lohnt es sich überhaupt nicht, mehr als 100 Euro monatlich dazu zu verdienen.

Beispiel: Wenn Sie monatlich 150 Euro dazuverdient haben, sind wie immer 100 Euro anrechnungsfrei. Diese dürfen Sie einbehalten. Die 50 Euro, die Sie allerdings mehr verdient haben, sind nur zu 20 % anrechnungsfrei. D. h. Sie dürfen von den 50 Euro, die die Freigrenze von 100 Euro übersteigen, nur 20 % einbehalten. 20 % von 50 Euro ergibt also lächerliche 10 Euro, die Sie von den 50 Euro einbehalten dürfen. Es lohnt sich also als Hartz 4-Empfänger in keinem Fall, mehr als 100 Euro monatlich dazu zu verdienen.

 

Trick, um 200 € anrechnungsfrei dazu zu verdienen?

Es gibt einen Trick, mit dem Sie zusätzlich zu dem Freibetrag von 100 € monatlich noch weiteres Geld anrechnungsfrei dazuverdienen können. Bei vielen Umfrage-Instituten können Sie sich nämlich Ihre Einnahmen sowohl in Bargeld als auch in Gutscheinen auszahlen lassen. Diese Gutscheine sind so gut wie Bargeld, weil Sie diese Gutscheine in fast jedes Produkt, welches Sie gerade brauchen, eintauschen können. Der Knackpunkt ist aber der, dass Gutscheine beim Amt nicht als Zuverdienst zählen. Sobald Sie also mit dem Ausfüllen von Online-Umfragen Einnahmen in Höhe des Freibetrag von 100 Euro erreicht haben, können Sie sich noch weitere 100 € oder sogar mehr in Form von Gutscheinen dazuverdienen. Auf diese Weise können Sie also zusätzlich zu den Einnahmen von 100 Euro in Höhe des Freibetrages noch ca. weitere 100 € dazuverdienen (eben in Form von Gutscheinen). Das wären also schon insgesamt jeden Monat ca. 200 Euro Einnahmen, die Sie nicht anrechnen müssen. Das Tricksen als Hartz 4-Empfänger lohnt sich also stark. Weitere Infos, um sich bei Umfragefirmen anzumelden, die sowohl in Bargeld als auch in Form von Gutscheinen auszahlen, finden Sie hier

 

Weitere Zuverdiensttricks?

Es gibt noch weitere Zuverdiensttricks, die Sie ausnutzen können. Der Zuverdienst, den Sie z. B. im Rahmen eines Ehrenamtes verdienen, wird nicht angerechnet. Wenn Sie also z. B. ein passives Parteimitglied in Ihrer Kleinstadt sind und lediglich an den Sitzungen dort teilnehmen, erhalten Sie oft eine Aufwandsentschädigung. Diese müssen Sie dann nicht anrechnen. Auch der Verdienst als Trainer ist anrechnungsfrei. 

 

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